Eckartschrift 238: Deutsche Lieder, neu betrachtet – 2. Band

Manfred Müller: Eckartschrift 238. 38 Lieder neu betrachtet. 176 Seiten, ISBN 978-3-902350-75-6, € 10,30 zuzüglich Porto

Die erste Ausgabe von Manfred Müllers Liedbetrachtungen (2015) hat viel Erstaunen, Interesse, Zustimmung und Nachfrage ergeben; vieles, was der Jugendbewegte aus dem Rheinland verfaßt hatte, war ja nur wenigen bekannt. Da aber für eine repräsentative Betrachtung des umfangreichen deutschen Liedgutes (mit mindestens 60.000 Liedern!) wohl ein einziger Band der Eckartschriftenreihe nicht ausreicht, folgt nun ein zweiter.


Diesmal ist die Auswahl mehr auf Süddeutschland und Österreich bezogen; das „Andreas-Hofer-Lied“ und das „Prinz-Eugen-Lied“ sind zudem in allen deutschen Landen bekannt und werden dort gesungen – aber wer kennt noch deren eigentliche Hintergründe? Lieder zum Frühling, zum Wandern, zur Treue, zum Abend, zur Liebe, zum Jagen, zum Weihnachtsfest, zum Pilgern und zur Freiheit werden auf ihre Entstehungszeit untersucht; ihre Wirkungsgeschichte, ihre Ausdeutungen seit ihrer Entstehung werden dargestellt.


Immer wieder wird behauptet, Lieder (sowie Feiern, Tänze und Trachten) seien im vorigen Jahrhundert politisch mißbraucht worden und deswegen heute unsingbar geworden. Geht man diesem Vorwurf auf den Grund, so muß man erkennen, daß dies wohl immer so war, wenn die „Oberen“ sich in den Alltag eingemischt haben. Ähnliches geschieht ja auch heute mit Hymnen, Psalmen und mit scheinbar harmlosen Schlagerbewerben zur höheren „Ehre“ von Mächtigen, um deren Ziele zu stützen. Doch kann man die Anklage auch umdrehen: Die Kritiker von Liedern, Trachten, Tänzen mißbrauchen diese heute, indem sie damit frühere Menschen und Ideale abwerten – sich selbst aber einen „Heiligenschein“ aufsetzen.


Die Freude am Lied entsteht von Kleinkindtagen an; es liegt an uns Eltern, die Kinder in diese musikalische Welt einzubeziehen und ihnen deren Schätze zu vermitteln. Wie peinlich ist es doch, wenn wir – angeblich das Volk der Sänger und Tänzer – ausländischen Gästen etwas Eigenes singen sollen; außer einem englischen „Happy Birthday To You“ kommt oft nur wenig Gemeinsames über die Lippen. Anders hingegen die Sangeslust z. B. der baltischen Völker, die ihre Befreiung von der russischen Fremdherrschaft buchstäblich ersungen haben. Der Verlag wünscht weiterhin viel Freude beim Singen im Familienkreis, unter der Dusche, im Büro, mit Freunden!

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Eckartschrift 237: Staatengründer und Staatenreformer aus dem germanischen und deutschen Kulturraum

Menno Aden: Eckartschrift 237. 108 Seiten. Zahlreiche Bilder und Karten in Farbe. ISBN: 978-3- 902350-74-9, Preis € 9,20 zuzüglich Porto

Die neueste Eckartschrift von Menno Aden zeigt gewohnt temporeich und klar geschrieben den Beitrag der Germanen und später Deutschen an der Ausbildung der Reiche und Staaten Europas. Mit der Thematisierung dieses Erbes ist die Eckartschrift einzigartig.

Die Anfänge der Staaten verlieren sich zumeist im Dunkel. Wir Europäer können aber die Entstehung unserer Staaten auf einen gemeinsamen Ursprung zurückführen und ziemlich genau datieren. Das führt ungeachtet der nationalen Unterschiede zwischen unseren Völkern zu einem europäischen Verwandtschaftsgefühl, das in anderen Kulturkreisen offenbar nicht besteht.

Der gemeinsame Ursprung beruht auf zwei Wurzeln, erstens der Gründung unserer Staaten durch Germanen, und zweitens der Übernahme des Christentums in diesen Staaten. Die Bedeutung des Christentums für Europa ist unbestritten. Der besondere Beitrag der Germanen und Deutschen bei der Gründung und der Ausbildung der europäischen Staatengemeinschaft wird hingegen oft verkannt.

Die aktuelle Eckartschrift würdigt diese Leistungen, die aus der Vergangenheit in die Zukunft weisen. Der Autor schenkt uns jene Zuversicht, die gerade im politischen Gefüge
heute so notwendig wäre.

Dabei spannt sich der Bogen von den (bekannten) Staatengründern wie Theoderich, Karl
d. Großen und Otto III über die Erschließung des Ostseeraums bis hin zu Katharina d. Großen, einer der wohl bedeutendsten Herrscherfiguren Europas. Doch auch die vielen Deutschen, die am Vorabend zum Ersten Weltkrieg die Geschicke der Welt damals lenkten, werden beleuchtet. Und auch so manches Unbekanntes aus aller Welt gezeigt. Spannend, kurzweilig und vor allem positiv – die Eckartschrift ist ein reiner Lesegenuss!

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Eckartschrift 236: Luxemburg. Der innere Konflikt und seine Auswirkungen auf das Großherzogtum.

Fred Duswald: Eckartschrift 236. 108 Seiten. Zahlreiche Bilder und Karten in Farbe. ISBN: 978-3-902350-73-2 Preis € 9,20 zuzüglich Porto

Luxemburg – das kleine Land im Herzen Europas mit seinen Burgen und Schlössern, Industriedenkmälern und Banken ist das letzte Land weltweit, das noch von echten Großherzögen regiert wird. Seit der Selbstentmachtung des Regenten 2009 wird es das zwar nur mehr scheinbar, andere Facetten seiner Identität konnte es aber durch die Höhen und Tiefen seiner wechselhaften Geschichte hindurch behalten, beziehungsweise wiedergewinnen.

Im Großherzogtum herrscht nicht nur eine Angst vor einem Identitätswandel des Landes, es herrscht ganz grundsätzlich eine Unsicherheit im Zusammenhang mit dem eigenen Volkstum. Das hat seine Gründe in der Herrschaftsschicht und deren jahrhundertealten Sehnsucht nach Frankreich, während das einfache Volk seiner mosel-fränkischen Herkunft verbunden blieb. Als Folge der verlorenen Kriege geriet die deutsche Art aber in arge Bedrängnis, man parlierte mehr und mehr Französisch und versuchte partout die regionale Mundart zur Staatssprache zu erheben, um jede Verbindung zur deutschen Geschichte zu kappen.

Obwohl das kleine Großherzogtum schon fast 150 Jahre über keinen wallonischen Landesteil mehr verfügt, blieb das Französische privilegierte Sprache der Obrigkeit. Die Luxemburger sind aber keine Franzosen, sondern Franken. Innerhalb dieses deutschen Volksstammes zur Untergruppe der Moselfranken gehörend, bedienen sich die Luxemburger der deutschen Sprache, des Hochdeutschen beim Lesen und Schreiben, der Mundart, wenn sie unter sich kommunizieren. In der Schule werden die Kinder jedoch dazu gedrängt das Französische als „dritte Muttersprache“ zu erlernen. So werden die jungen Luxemburger auf das Leben in einem Staat vorbereitet, der seine Bürger, obwohl sie keine Franzosen sind, mit Vorliebe auf Französisch regiert.
Doch bei der jungen Generation scheint das Deutsche aktuell wieder Oberwasser zu gewinnen. Die Jungen begreifen die deutsche Sprache nicht mehr als Sprache der „deutschen Besatzer“, wie irrigerweise ihre fränkischen Eltern und Großeltern, sondern als Abgrenzungsmöglichkeit zu der französischen „Migrantensprache“ . Denn: Mehr als 61 Prozent der Bewohner Luxemburgs haben einen Migrationshintergrund. Nur die Hälfte aller 602.000 Einwohner hat einen luxemburgischen Pass; insgesamt beherbergt Luxemburg Angehörige von etwa 170 Staaten. Bis zum Jahr 2050 könnte sich der Islam-Anteil im
Großherzogtum auf 7 bis 15 Prozent erhöhen.

So stellt Fred Duswald in der vorliegenden Eckartschrift nicht nur Land und Leute sowie die historischen Entwicklung vor, sondern analysiert auch das Spannungsfeld, in dem sich die Luxemburger bewegen, und die zum Teil erfreulich positiven Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit.

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Die Österreichische Landsmannschaft

„Bei aller Hochschätzung der eigenen Art ist heute, insbesondere bei der jüngeren Generation, ein wachsendes Verständnis für das Wesen und die Werte des Nachbarn zu verzeichnen. Nur auf diesem Weg werden wir zur Verwirklichung einer wahren europäischen Völkerfamilie gelangen und damit auch den besten österreichischen Traditionen gerecht werden.“ (Dr. Rudolf Kirchschläger in seinem Grusswort anlässlich des Vereinsjubiläums 1980)

Die Österreichische Landsmannschaft unterstützt humanitäre Projekte und fördert die deutschen Volksgruppen in Europa bei der Erhaltung der uns gemeinsamen Sprache und Kultur.

Der Verein arbeitet im Sinne des Deutschen Schulvereins, der vor über 130 Jahren – gefördert durch Victor Adler, Engelbert Pernerstorfer, Karl Lueger, Peter Rosegger, Johannes Brahms, Bertha von Suttner, Johann Strauß, Felix Dahn und viele andere – gegründet worden war.

Wesentlichstes Schulvereinsziel war und ist es, durch Kulturpflege, Unterricht in der Muttersprache und Kontakte mit Österreich die „Kinder vor dem Verlust ihres Volkstums zu schützen“ (Bundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger zur 100-Jahr-Feier). Gleichzeitig wird damit ein wesentlicher Beitrag zur Völkerverständigung geleistet.

Die Österreichische Landsmannschaft wirkt seit ihrer Gründung für den Erhalt deutscher Kultur, wo sie bedrängt ist.

Unabhängig von parteipolitischen oder konfessionellen Interessen vereint die Landsmannschaft viele Mitstreiter im Sinne der Stärkung von Kultur, Bildung,  Naturverbundenheit, Gesundheit, Familien- und Gemeinsinn. Bildung, Heimatkunde und Umweltschutz sind uns besondere Anliegen.

Treffpunkt Kultur im Schulvereinshaus

Jänner 2019

Mi, 16. Jänner       19 Uhr    Gedenken an Dr. Fritz Stüber, Lesung von Obmann Karl Katary

Dezember 2018

Mo, 17. Dezember      15 Uhr     Weihnachtsfeier

November 2018

Mi, 28. November       19 Uhr      Laila Mirzo Buchvorstellung „Nur ein schlechter Moslem ist ein guter Moslem“Mi,

Mi, 14. November       19 Uhr       Prof. Dr. Wilhelm Brauneder Buchvorstellung „Der ‚Umsturz‘ 1918 und seine Folgen“

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