Eckartschrift 228: Lettlands deutsche Geschichte(n)


Martin Hobek: Lettlands deutsche Geschichte(n). Eckartschrift 228, 140 Seiten, reich bebildert, € 9,50

Lettland ist das Herzstück des Baltikums, dessen geopolitische Bedeutung in früheren Jahrhunderten wesentlich größer als heute war.

Die heute in Lettland einheimischen oder früher zugewanderten Deutschen schrieben Geschichte, um die sich überdies so manche Geschichten Ranken: Der Baron von Münchhausen erzählte nördlich von Riga erstmals seine „Lügengeschichten“, die teilweise auch dort spielen. Der größte deutsche Komiker der Nachkriegsjahrzehnte, Heinz Erhardt, wurde in Riga geboren, wo sein Großvater Bürgermeister und sein Onkel erster lettischer Finanzminister war. Richard Wagner wirkte drei Jahre lang als Kapellmeister am Stadttheater in Riga, wo er die Oper „Rienzi“ komponierte. Lesen Sie mehr darüber und gewinnen Sie neue Eindrücke von Lettland!

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Eckartschrift 227: Das Wartburgfest 1817


Bruno Burchhart: Das Wartburgfest 1817. Eckartschrift 227, 112 Seiten, reich bebildert, € 9,20

Das burschenschaftliche Treffen auf der in der Mitte Deutschlands gelegenen Wartburg vom 18. Oktober 1817 war die erste gesamtdeutsche Studentenversammlung. Mit seinen „Grundsätzen und Beschlüssen“ wurde der Grundstein für die demokratische Zukunft Deutschlands gelegt.

Revolutionär war die Forderung nach „Bürgerlichen Freiheiten“: Meinungs-, Rede-, Pressefreiheit sowie Glaubens-, Lehr- und Lernfreiheit. Diese Rechte waren zu Zeiten des neuen fürstlichen Absolutismus ab 1815 ebenso utopisch wie die rechtliche Verankerung von der Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz.

Das reich bebilderte Buch beschreibt die Vorgeschichte, die geistigen Wurzeln und den Verlauf des mit Eisenacher Bürgern gefeierten Festes der Burschenschafter. Es weist auf die gegenwärtig wieder drohenden Gefahren für die erst 101 (!) Jahre nach 1817 in den Verfassungen der deutschen Republiken sowie später in der EU beschlossenen Grundrechte hin. Diese haben übrigens fast den gleichen Wortlaut wie 1817; der Textvergleich am Buchende zeigt dies.

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Eckartschrift 226: Die „deutsche Frage“


Mario Kandil: Die „deutsche Frage“. Deutschland von der Adenauerzeit bis zur Wiedervereinigung (1945/49-1989). Eckartschrift 226, 112 Seiten, reich bebildert, € 9,20

Diese Eckartschrift 226 beschreibt die Zeit zwischen 1945 und den 1980er Jahren, geht also der „Sternstunde 1989“ (ES 217) von Fred Duswald und Ulrike Raich voraus. Der Historiker Dr. Kandil bringt uns Deutschland nach dem Zusammenbruch und der Vierteilung durch die Alliierten nahe sowie Deutschlands Ringen um Anerkennung und ein einigermaßen souveränes politisches und wirtschaftliches Handeln.

Dazu gehörten auch die Bewältigung der Gebietsverluste und die Eingliederung von 12 bis 14 Millionen Volksdeutschen, die Heimführung der letzten rd. 10.000 Kriegsgefangenen aus Moskau – für diesen Erfolg steht das Titelbild mit Bundeskanzler Konrad Adenauer und der dankbaren Soldatenmutter vom September 1955 am Kölner Flughafen.

Daneben behandelt der mit vielen Farbbildern versehene Band das Verhältnis zu Polen mit dem Kniefall in Warschau, zur UdSSR, zu den USA und zur „DDR“, vom Mauerbau bis zum Mauerfall.

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Eckartschrift 225: Das Werden und Wesen der europäischen Völker


es225_titelbildEduard J. Huber: Das Werden und Wesen der europäischen Völker. Eckartschrift 225, 128 Seiten, zahlreiche Abbildungen und Karten in Farbe, € 9,50

Europas Leistungen für die Menschheit sind unerreicht. Ob Technik, Philosophie Musik oder Recht – fast alle großen Leistungen der Menschheit haben ihren Ursprung in Europa. Und zwar in seinen Menschen.

Wer sind diese Menschen? Welche Kulturen haben sie geformt? Wie entwickelten sich die Völker und Staaten Europas?

Diesen Fragen geht der Autor der aktuellen Eckartschrift feuilletonhaft nach. Er zeigt die besondere Lage, die Vielgliedrigkeit und Unterschiedlichkeit der europäischen Kulturen und erläutert ihre Entstehung seit dem Altertum. Eine kurzweilige, flotte europäische Länderkunde!

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Eckartschrift 224: Die Ungarndeutschen seit 1989


titelbild224Koloman Brenner: Die Ungarndeutschen seit 1989. Mit dem besonderen Schwerpunkt auf  ihrer sprachlichen Entwicklung. Eckartschrift 224, 112 Seiten, zahlreiche Abbildungen und Karten in Farbe, € 9,20

Unter den deutschen Volksgruppen in Europa können drei unterschiedliche Gruppen auseinandergehalten werden: Die Deutschen in Westeuropa sind, von der allgemeinen Entwicklung begünstigt, in einer stabilen Lage; während in Polen, Ungarn, Rußland und in Kasachstan noch jeweils weit über 100.000 Deutsche leben, sind es in einigen Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion wie Armenien oder Aserbaidschan nur noch einige hundert. Insgesamt dürften jedoch allein im Osten Europas noch über eine Million Deutsche leben.

Auch in Ost-Mittel-Europa gibt es deutsche Minderheiten, die zahlenmäßig und von der Organisationsstruktur her relativ stark sind, so auch in Ungarn. Die vorliegende Eckartschrift behandelt die aktuelle Lage der Deutschen in Ungarn, ihre Sorgen und Initiativen. Es lohnt sich, diese Volksgruppe zu respektieren und ihrem Bemühen um die angestammte Sprache und Kultur Aufmerksamkeit zu zollen!

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