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Eckartschrift 200: Ungewöhnlich Deutsch

Martin Hobek: Ungewöhnlich Deutsch. Beiträge aus besonderem Blickwinkel. Eckartschrift 200, 112 Seiten, zahlreiche Bilder und Karten. € 8,20

Der Autor entführt die Leserschaft in Form von acht Kapiteln auf selten betretenen Boden, um von dort das Deutschtum aus ungewohnten Blickwinkeln zu betrachten:

Die deutsche Hanse war der erste große Wirtschaftsbund der Geschichte. Obwohl sie von Flandern bis hinein nach Russland reichte und militärisch sogar die Briten besiegte, gab es so gut wie keinen bürokratischen Aufwand. Das ging so weit, dass die Hanse nie gegründet und nie aufgelöst wurde.

Seit dem Vertrag von Versailles war das heutige Namibia keine Kolonie Deutschlands mehr. In Swakopmund merkt man davon kaum etwas.

Ignaz Kuranda war einer der bedeutendsten Publizisten und Politiker im Österreich des 19. Jahrhunderts. Der Deutschnationale fungierte auch als Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde.

Nach dem Ersten Weltkrieg kämpfte das offizielle Österreich für einen Anschluss an das Deutsche Reich. Nach der Machtergreifung Hitlers in Berlin sah man in Wien die eigene Erste Republik als das „bessere Deutschland“.

Der NDPD (National-Demokratische Partei Deutschlands) war eine interessante Aufgabe zugedacht: Sammelbecken für „Ehemalige“ und zugleich Teil des Fundaments der „antifaschistischen“ DDR.

Galsan Tschinag lebt in der Mongolei und ist Stammeshäuptling sowie Schamane des Turkvolks der Tuwa. Er schreibt seine Bücher in Deutsch und erläutert gerne seinen „germanischen Geist“.

Im ungarndeutschen Brennberg entgingen die Menschen durch entschlossenes Zusammenstehen der gewaltsamen Aussiedlung. Nur einen Steinwurf weit von der österreichischen Grenze entfernt lebten sie fortan in einem Freiluftgefängnis.

1870 begann der erste von drei großen Kriegen innerhalb von 75 Jahren zwischen den verfeindeten Franzosen und Deutschen. Die beiderseitigen Bemühungen um eine Kehrtwende erlebten eine aufregende Entwicklung hin zur deutsch-französischen Freundschaft.

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