Josef Volkmar Senz: Die Deutschen im Batscherland. Pioniere und Märtyrer des Abendlandes im europäischen Südosten. Eckartschrift 89, 104 Seiten, 1 Karte.

Die Eckartschrift berichtet über die „Donauschwaben“, die nach den Türkenkriegen in die verwüsteten und brachliegenden Gebiete der ungarischen Batschka, dem Tiefland zwischen Donau und Theiß, gerufen wurden, weil die geringen Reste der bodenständigen Bevölkerung weder zahlenmäßig noch wirtschaftlich in der Lage waren, die schweren Aufbauarbeiten zu leisten. Die deutschen Einwanderer, die wegen ihrer höher entwickelten landwirtschaftlichen und handwerklichen Kenntnisse und Fähigkeiten besonders gesucht und geschätzt waren, und sowohl aus den angrenzenden österreichischen Ländern als auch aus anderen Teilen des Reiches kamen, teils aus eigener Initiative, teils durch Kommissionen angeworben, schufen mit unermüdlichem Fleiß und Pioniergeist im Laufe der Zeit hier eine reiche Kulturlandschaft. Breiten Raum nimmt in dieser Schrift schließlich auch die Schilderung der Kriegsjahre 1942–1944 im Batschgau und des anschließenden „umgekehrten Schwabenzuges“ ein, die Vertreibung dieser Volksgruppe.