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Eckartschrift 83: Das Deutschtum in Chile und Argentinien

Karl Ilg: Das Deutschtum in Chile und Argentinien. Eckartschrift 83, 96 Seiten, 2 Karten. € 3,60

Nach den guten Erfahrungen, die Brasilien mit den deutschen Einwanderern gemacht hatte – siehe Eckartschrift Nr. 68, „Das Deutschtum in Brasilien“ – bemühten sich alsbald auch andere südamerikanische Staaten, deutsche Kolonisten für ihre Kultivierungsprojekte zu gewinnen. Nach Venezuela und Brasilien war Chile der dritte südamerikanische Staat, der Deutsche zur Einwanderung und Urbarmachung bis dahin unerschlossener Gebiete einlud (1843), dann folgte Argentinien (1856).

Die Kolonisten kamen in der Hauptsache aus dem Deutschen Reich, aus Österreich, der Schweiz sowie aus anderen deutschen Siedlungsgebieten Europas. Außer Bauern ließ sich auch eine große Zahl Handwerker nieder; sie bildeten zusammen mit Handelstreibenden und Angehörigen akademischer Berufe (Priester, Lehrer, Ärzte und Techniker) in vielen Fällen das Fundament zur Entstehung städtischer Gebilde in den damals noch weitestgehend unbesiedelten Gebieten.

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