Toni Herget: Die Deutschen in der Tschechoslowakei seit 1945. Eckartschrift 70, 88 Seiten, 1 Kartenskizze.

Die Eckartschrift schildert das Schicksal und den Leidensweg der nach 1945 in der Tschechoslowakei teils freiwillig verbliebenen, teils zwangsweise zurückgehaltenen Deutschen. Von den ehemals 3,3 Millionen Sudeten- und Karpatendeutschen lebten Ende der 1970er Jahre noch 100.000 bis 150.000 innerhalb der tschechoslowakischen Staatsgrenzen. Bis zum „Prager Frühling“ des Jahres 1968 wurden sie als existente Volksgruppe überhaupt geleugnet und auch danach war ein Mantel des Schweigens über sie gebreitet. Es bestehen fast keine Publikationen über ihre Geschichte, vor allem aber auch nicht über ihre Lage nach 1945 und ihre Lebensbedingungen im Vielvölkerstaat der Tschechoslowakei.