Albert Hudak: Die Karpatendeutschen. Eckartschrift 55, 52 Seiten, 1 Kartenskizze

Da schon dem alten Deutschen Schulverein in der ungarischen Reichshälfte der Doppelmonarchie schier unüberwindliche Schwierigkeiten bereitet worden waren, so musste der ganze karpatendeutsche Raum, der bis zum Diktat von Trianon zu Ungarn gehörte, darunter leiden, dass die Karpatendeutschen hauptsächlich auf sich selbst gestellt waren. Erst der Tschechenstaat hat die Volkstumsbedingungen verändert, doch die Entwicklung vollzog sich anders als in der westlichen Tschechoslowakei. Erst 1939, als die Slowakei zum selbständigen Staat wurde, ist auch das Deutschtum dieses Raumes zu einer autonomeren Entfaltung gelangt. Die Eckartschrift zeigt diese Entwicklung bis zum Kriegsende 1945 auf und lässt den Blick offen auf Zeiten nach der großen Vertreibung, als es galt, die Zusammengehörigkeit und das Erbe zu bewahren.