Taras Borodajkewycz: Wegmarken der Geschichte Österreichs. Eckartschriften 42, 84 Seiten.

Prof. Dr. Borodajkewycz war Ordinarius für Wirtschaftsgeschichte an der Hochschule für Welthandel in Wien und wurde wegen einiger unglücklicher Äußerungen in einer Vorlesung, die als antisemitisch ausgelegt wurden, in den Ruhestand versetzt. Im Ruhestand arbeitet er aber wissenschaftlich weiter. Er war stets als hervorragender Historiker bekannt. Österreichs größter Historiker der letzten 100 Jahre, Heinrich Ritter von Srbik, bezeichnet ihn als den besten der jüngeren Historiker Österreichs in den dreißiger Jahren dieses Jahrhunderts. Die vorliegenden „Wegmarken der Geschichte Österreichs“ sind deshalb wertvoll, weil sie verhindern, dass ein neues österreichisches Geschichtsbild ohne Berücksichtigung der Wurzeln Österreichs im deutschen Volk entsteht. Hierbei kommen auch Daten in Betracht, die für die Geschichte des Nationalitätenrechts im Donauraum von Bedeutung sind. Es ist zu begrüßen, dass der Autor die ethnische Zugehörigkeit der Österreicher – soweit sie nicht einer nationalen Minderheit angehören – zum deutschen Volk historisch untermauert und Wegmarken setzt, die man nicht verwischen sollte.