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Eckartschrift 25: Die Sudetendeutschen

Emil Franzel: Die Sudetendeutschen. Eckartschrift 25, 30 Seiten,

Das Jahr 1968 bot für eine volkstümliche Geschichte der Sude­tendeutschen Anlass und Abstand genug. Seit 50 Jahren bestand mit einer kurzen Unterbrechung der tschechoslowakische Staat. 1938 wurde durch den völkerrechtlich unzweifelhaft gültigen Viermächtevertrag von München der erste Tschechenstaat innerhalb weniger Wochen und Monate in seine nationalen Bestandteile aufgelöst. Zwei Drittel Tschechen sollten nicht länger ein Drittel Deutsche unterjochen dürfen. Das Schicksal Europas hat es dann durch den zweiten Weltkrieg anders gewollt. Die Sudetendeutschen wurden in ihrer Mehrheit vertrieben. Die Eckartschrift liefert eine wissenschaftliche Darstellung des Siedlungsraumes, des Wesens und der Geschichte der sudetendeutschen Volksgruppe, der böhmischen Frage, über die Tschechen und Deutschland, über das „Erwachen der Völker“, die Zerstörung Österreichs und über die Verweigerung des Selbstbestimmungsrechtes der Sudetendeutschen. Eingehend wird deren Kampf um das Lebensrecht in der CSR dargestellt, ebenso die Sudetenkrise und das Ende der I. Tschechoslowakei. Eingedenk der Charta der Heimatvertriebenen, die ebenfalls abgedruckt ist, bezieht die Eckartschrift immer auch das Anliegen der Tschechen in seine Betrachtungen ein. Der kleinen Schrift ist eine farbige Faltkarte „Das deutsche Siedlungsgebiet in Böhmen und Mähren-Schlesien nach den Volkszählungsergebnissen von 1930“ beigegeben, dazu eine ausführliche Zeittafel.