Albrecht Rothacher: Die Chinesen kommen – oder nicht? Chinas Griff nach der Weltmacht. Eckartschrift 186, 112 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Tabellen und Karten. € 7,80

Chinas seit zwei Jahrzehnten anhaltendes Wirtschaftswachstum ist in aller Munde. Doch kann es angesichts der Rechtsunsicherheit und der Weltmarkt- und Rohstoffabhängigkeit der chinesischen Wirtschaft nachhaltig sein? Zunehmend setzt China seine Wirtschaftskraft und seine wachsende militärische Macht in der Region ein. Bis 2020 will China, zu den Höhepunkten seiner einstigen imperialen Macht zurückgekehrt, Taiwan „heim ins Reich“ geholt und den amerikanischen Einfluss in Ostasien neutralisiert haben.

Können die Träume einer chinesischen Regionalhegemonie gelingen? Welche Folgen hätte eine „Pax Sinica“ für die Erde? Soll Europa sie durch Waffenverkäufe und Technologie- und Kapitalhilfen verstärken? Oder gilt es, an der Seite Japans, Indiens, Australiens und der USA der Macht der chinesischen Kaderdiktatur entgegenzusteuern, die Rechte der Taiwanesen zu verteidigen und demokratische Reformen in China zu unterstützen?

Auf diese spannenden, in den nächsten Jahren weiter aktuellen Fragen versucht die Eckartschrift Antworten zu geben. Das Buch geht besonders auf die extrem menschenrechtswidrigen Zustände in den chinesischen Arbeitslagern ein (und welchen Preisvorteil der Westen daraus zieht), auf den „Platz des Himmlischen Friedens“ in Peking, auf die Produkt- und Markenpiraterie, auf Chinas Verhältnis zu Japan, Nordkorea, Russland und Indien sowie auf seinen Versuch, in Afrika neuen Einfluss zu gewinnen, um dort seinen ungeheuren Rohstoffdurst zu stillen.

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