Michael Kroner: Die Deutschen Rumäniens im 20. Jahrhundert Siebenbürgen – Banat – Sathmar – Bukowina – Bess­arabien – Dobrudscha – Altrumänien. Eckartschrift 171, 112 Seiten, zahlreiche Bilder und Karten. € 7,40

Eine als nationale Minderheit auftretende und organisierte deutsche Volksgruppe gibt es in Rumänien erst seit Ende des Ersten Weltkrieges. Die Sachsen, Banater Deutschen und Sathmar­schwaben gehörten vor 1918 innerhalb der österreichisch-ungarischen Monarchie der transleithani­schen, unga­rischen Reichshälfte an, während die Bukowina ein Herzogtum des österreichischen Cisleithaniens war. Bessarabien hingegen bildete eine Provinz des zaristischen Russlands. In Altrumänien selbst gab es deutsche Kolonien und deutsche Siedlungen in der Dobrudscha.

In dieser Darstellung werden nun die Eingliederung und Entwicklung dieser Volksgruppen im 20. Jahrhundert in Rumänien verfolgt, wobei das Hauptaugenmerk auf den Kampf um die Erhaltung ihrer nationalen Eigenart gerichtet ist, ferner wird aufgezeigt, wie sich zwischen den Volksgruppen ein Zusammengehörigkeitsbewusstsein bildete. Das Buch schließt mit einem Ausblick auf die heutige Lage.

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