Michaela Köck: Das deutsche Lied. Eckartschrift 151, 108 Seiten, zahlreiche Abbildungen und Notenbeispiele, € 6,90

Mit dem deutschen Lied verbinden die meisten Menschen sofort den Namen Franz Schuberts. Selbstverständlich wird er in dieser Schrift von Michaela Köck ausführlich gewürdigt; darüber hinaus gibt die Verfasserin einen umfassenden Überblick über eine vielhundertjährige Entwicklung, die im Mittelalter begann und schließlich im Schaffen der Romantiker ihren Höhepunkt erreichte. Das Kunstlied, vor allem das Klavierlied, ist eine deutsche Besonderheit, was sich nicht zuletzt daran ablesen lässt, dass das Wort „Lied“ in den englischen und französischen Sprachsatz eingegangen ist.

Der erste Abschnitt behandelt die mittelalterlichen Lieder bis hin zum Meistergesang. Darauf folgen die Volkslieder, und schließlich wird das deutsche Kunstlied von Haydn, Mozart und Beethoven, mit besonderer Berücksichtigung von Schubert, Schumann und Carl Loewe, bis zu Brahms, Hugo Wolf und Richard Strauss dargestellt. Zahlreiche Notenbeispiele, hervorragend gewählte Zitate und etliche schöne Bilder bereichern die Schrift. Abgeschlossen wird der Band durch bibliographische Angaben.

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