Helmut Müller: Der Vormarsch des Islam. Eckartschrift 138, 136 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Karte.

Beginnend mit der Entstehung des Islam im 7. Jahrhundert durch die überragende Persönlichkeit Mohammeds schildert die Eckartschrift die historische Entwicklung einer stetig, vorerst über Arabien sich ausdehnenden Glaubensgemeinschaft. Die Nachfolger Mohammeds, die Kalifen, unterwarfen in wenigen Jahrzehnten den gesamten Orient, eroberten bereits im 8. Jahrhundert Spanien, und wenn es auch immer wieder Rückschläge gab, so drang doch das „Osmanische Reich“ und mit ihm die islamische Religion zeitweise bis weit nach Westeuropa vor.

Als Folge der politischen Entwicklung (ständig steigende Geburtenraten, soziale Spannungen, Krisen) dringen in den letzten Jahrzehnten immer mehr Flüchtlinge aus den islamisch geprägten Ländern nach Europa vor und gewinnen hier zunehmend an politischem und wirtschaftlichem, aber auch kulturellem Einfluss. Dieses Vordringen erfolgt in eine Welt, in der die geistigen Lebensquellen durch Bequemlichkeits- und Beliebigkeitsdenken vergiftet sind, die durch ihren seelenlosen Materialismus, ihrem Verrat an der christlichen Religion und ihrem schrankenlosen Konsum ohnehin bereits zu ihrem Untergang verurteilt scheint. Von den jeweiligen Regierungen wird dieser Zuwanderung – meist unter dem Vorwand der Humanität – Unterstützung und Vorschub geleistet. Am Beispiel fast aller europäischer Staaten zeigt die Eckartschrift auf, wie sich die islamischen Glaubens- und Volksgruppen mit ihren religiösen Grundsätzen und ihrem Erscheinungsbild in immer stärkerem Ausmaß ihre neue Umgebung prägen, und wenn es sein muss, mit politisch radikalen und militanten Organisationen ihre Forderungen nach mehr Macht- und Einflussbereichen durchzusetzen versuchen. Wobei die überwiegende Mehrheit der Einwanderer immer wieder nachdrücklich erklärt, dass sie keinerlei Integrationsabsichten in ihren Gastländern anstrebe. Eine Glaubensgemeinschaft, die bei ihren Anhängern äußerst strenge Gesetze anwendet und die mit dem Koran in anderen Staaten die Verfassungen und Gesetze prägt, fordert jedoch von den Einwanderungsländern immer mehr und nachdrücklicher Toleranz und Einfluss.

Am Schluss stellt der Autor die Frage: Was können wir überhaupt noch gegen diese Entwicklung tun? Vor allem sollten wir Europäer uns auf die eigenen Wurzeln zurückbesinnen und durch gelebte nationale Identität fördern. Die Schrift schließt mit den aufrüttelnden Worten des Humanethologen Professor Eibl-Eibesfeldt: „Zu allen Zeiten haben Gruppen andere verdrängt, und es gibt sicherlich kein Interesse der Natur an uns. Aber es gibt ein Eigeninteresse. Man muss nicht notwendigerweise seine eigene Verdrängung begrüßen.“