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Eckartschrift 117: Wahre Kunst für ein freies Volk

Richard W. Eichler: Wahre Kunst für ein freies Volk. Eckartschriften 117, 116 Seiten, 8 Bildseiten. € 5,20

Der Autor, dessen Bücher „Könner, Künstler, Scharlatane“, „Der gesteuerte Kunstverfall“, „Viel Gunst für schlechte Kunst“ und „Die Wiederkehr des Schönen“ hohe Auflagenzahlen erreichen, versteht es, nicht nur mit einem außerordentlichen Maß an wissenschaftlichem Können, sondern auch mit Mut die psychologischen Wurzeln der geistigen und künstlerischen Lage unseres Jahrhunderts bloßzulegen; denn es gehört heute sicher viel Mut dazu, in einem Staat, der sich unglaublicher Weise zum Förderer extremer antikultureller Strömungen macht, seine kritische Stimme zu erheben. Dass man trotzdem auch offizielle Anerkennung ernten kann, beweisen zahlreiche Auszeichnungen, wie der „Schillerpreis (1969), der „Landschaftspreis“ (1977) oder die „Adalbert-Stifter-Medaille“ (1982), denn R. Eichler kämpft mit offenem Visier und Sachlichkeit; er begnügt sich nicht mit negativen oder abwertenden Behauptungen, er legt für seine Kritik Beweise vor und untermauert diese mit Zitaten einer Reihe namhafter Zeitzeugen aller Richtungen. Jedoch – wie er selbst sagt -‚ Jammern über die gegenwärtige kulturelle Lage hilft nicht, es gilt vielmehr die Hintergründe zu erforschen, Schlüsse daraus zu ziehen, vor allem aber Lösungen zu suchen, die unser Volk aus dieser Kunstmisere herausführen und die heimischen Künstler ihre geraubte Identität wieder finden lassen. Mit pädagogischer Einsicht verzichtet er darauf, die Flut des Hässlichen und Absurden durch Bildbeispiele noch zu vermehren. Vielmehr zeigt er in dieser Schrift, dass auch in unserer Zeit charaktervolle und könnerhafte Bildner leben und arbeiten – dem Zeitgeist zum Trotz. Er lenkt damit den Blick auf jene Künstler, die unbeirrt und selbstbewusst den Weg in die Zukunft gehen, in der Überzeugung, dass die seelische Gesundheit unseres Volkes, die in der Freude am künstlerisch Schönen zum Ausdruck kommt, nur gefördert, nicht, wie zur Zeit, verordnet werden kann.

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