Eckartschrift 226: Die „deutsche Frage“

Mario Kandil: Die „deutsche Frage“. Deutschland von der Adenauerzeit bis zur Wiedervereinigung (1945/49-1989). Eckartschrift 226, 112 Seiten, reich bebildert, € 9,20

Diese Eckartschrift 226 beschreibt die Zeit zwischen 1945 und den 1980er Jahren, geht also der „Sternstunde 1989“ (ES 217) von Fred Duswald und Ulrike Raich voraus. Der Historiker Dr. Kandil bringt uns Deutschland nach dem Zusammenbruch und der Vierteilung durch die Alliierten nahe sowie Deutschlands Ringen um Anerkennung und ein einigermaßen souveränes politisches und wirtschaftliches Handeln.

Dazu gehörten auch die Bewältigung der Gebietsverluste und die Eingliederung von 12 bis 14 Millionen Volksdeutschen, die Heimführung der letzten rd. 10.000 Kriegsgefangenen aus Moskau – für diesen Erfolg steht das Titelbild mit Bundeskanzler Konrad Adenauer und der dankbaren Soldatenmutter vom September 1955 am Kölner Flughafen.

Daneben behandelt der mit vielen Farbbildern versehene Band das Verhältnis zu Polen mit dem Kniefall in Warschau, zur UdSSR, zu den USA und zur „DDR“, vom Mauerbau bis zum Mauerfall.

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Treffpunkt Kultur im Schulvereinshaus

Feber 2017
Di., 7. Feb.     16 Uhr        Dienstags-Stammtisch für Kultur und Politik
Mi., 8. Feb.    18 Uhr        Landsmannschaftlicher Sangesabend in fröhlicher Runde
Verschoben auf 29. März, ursprüngl. Mi., 22. Feb.     Breslau – Europäische Kulturhauptstadt 2016 | Oberschlesien – dreisprachiges Land.

März 2017
Di., 7. März    16 Uhr        Dienstags-Stammtisch für Kultur und Politik
Mi., 8. März   18 Uhr        Landsmannschaftlicher Sangesabend in fröhlicher Runde
Mi., 29. März 19 Uhr       Breslau – Europäische Kulturhauptstadt 2016 | Oberschlesien – dreisprachiges Land. Ein Vortrag mit Univ.-Prof. Dr. Reinhold Reimann, Obmann des AKV Südmark

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Eckartschrift 219: Das Tiroler Schützenwesen

Titelbild_219Die Tiroler Schützen gestern und morgen. Eckartschrift 219, 144 Seiten, Bilder und Karten, € 9,80

Mehr als 20.000 Schützen sind in den Tiroler Kompanien organisiert, dazu Marketenderinnen und Jungschützen. Wegen des Siegerdiktats am Ende von zwei Weltkriegen sind sie heute zwar auf zwei Staaten und drei Schützenbünde aufgeteilt, folgen aber denselben Idealen und haben sich seit 2011, als Vorwegnahme der angestrebten Landeseinheit, im grenzüberschreitenden Verband Tiroler Schützen zusammengefunden.

In den Statuten werden als Ziele festgehalten: „Die Einheit des Landes Tirol; Die Treue zu Gott; Der Schutz der Heimat und der Tiroler Lebens- und Wesensart; Die Freiheit und Würde des Menschen.“

Tirols Schützen sind damit eine Brauchtumsorganisation, aber ebenso ein kultureller und politischer Verband im besten Sinn des Wortes. Die Schützen sehen Heimat als beschützende und zu beschützende Lebenswelt. Der Schutzauftrag ist generationenübergreifend und vereint jung und alt. Patriotismus heißt zuerst „Sorge für sich selbst“ tragen, die Standespflichten erfüllen und dann erst in die Ferne blicken.

Leistung und staatserhaltende Bedeutung des Schützenwesens sind ohne die einzigartige Wehrverfassung Tirols nicht zu verstehen. Deren Wurzeln, die viele Jahrhunderte vor 1809 zu suchen sind, werden in dieser Eckartschrift freigelegt.

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Eckartschrift 215: Deutsche auf fremden Thronen

436D3A03-88B8-4257-9803-6651E59307E2Menno Aden und Franz Rader: Deutsche auf fremden Thronen. Vom Mittelalter bis zum Ersten Weltkrieg. Eckartschrift 215, 120 Seiten, € 9,30

Als 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, waren die meisten damals in Europa bestehenden Staaten erbliche Monarchien. Die Mehrzahl der Monarchen Europas war deutscher Herkunft im Mannesstamm, in andere Dynastien hatten Prinzessinnen deutscher Abstammung eingeheiratet. Die deutsche Abkunft oder Versippung europäischer Fürstenhäuser war in der Geschichte Europas von beträchtlicher Bedeutung, in der Vorgeschichte des Großen Krieges spielte sie offenbar eine größere Rolle, als gemeinhin gesehen wird. Diese (oft zu) enge familiäre Verbindung zwischen herrschenden Familien übertrug familiäre Dissonanzen, wie sie etwa zwischen dem britischen König Eduard VII. und Kaiser Wilhelm II., die über ihre Mütter Onkel und Neffe waren, bestanden haben, auf die Ebene der hohen Politik. In der im Zeitalter des Imperialismus zunehmend nationalistisch aufgeheizten Gesamtstimmung Europas waren die deutschen Herrscher jedoch bei fremden Völkern oft dem Verdacht der nationalen Illoyalität ausgesetzt, was sie durch deutliche Bekundungen von Deutschfeindlichkeit überkompensierten (König-Eduard-Effekt). Dies trug vermutlich sowohl zum ursprünglichen Ausbruch des Weltkrieges bei wie auch zum Kriegseintritt Rumäniens 1916 bei.

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