Eckartschrift 237: Staatengründer und Staatenreformer aus dem germanischen und deutschen Kulturraum

Menno Aden: Eckartschrift 237. 108 Seiten. Zahlreiche Bilder und Karten in Farbe. ISBN: 978-3- 902350-74-9, Preis € 9,20 zuzüglich Porto

Die neueste Eckartschrift von Menno Aden zeigt gewohnt temporeich und klar geschrieben den Beitrag der Germanen und später Deutschen an der Ausbildung der Reiche und Staaten Europas. Mit der Thematisierung dieses Erbes ist die Eckartschrift einzigartig.

Die Anfänge der Staaten verlieren sich zumeist im Dunkel. Wir Europäer können aber die Entstehung unserer Staaten auf einen gemeinsamen Ursprung zurückführen und ziemlich genau datieren. Das führt ungeachtet der nationalen Unterschiede zwischen unseren Völkern zu einem europäischen Verwandtschaftsgefühl, das in anderen Kulturkreisen offenbar nicht besteht.

Der gemeinsame Ursprung beruht auf zwei Wurzeln, erstens der Gründung unserer Staaten durch Germanen, und zweitens der Übernahme des Christentums in diesen Staaten. Die Bedeutung des Christentums für Europa ist unbestritten. Der besondere Beitrag der Germanen und Deutschen bei der Gründung und der Ausbildung der europäischen Staatengemeinschaft wird hingegen oft verkannt.

Die aktuelle Eckartschrift würdigt diese Leistungen, die aus der Vergangenheit in die Zukunft weisen. Der Autor schenkt uns jene Zuversicht, die gerade im politischen Gefüge
heute so notwendig wäre.

Dabei spannt sich der Bogen von den (bekannten) Staatengründern wie Theoderich, Karl
d. Großen und Otto III über die Erschließung des Ostseeraums bis hin zu Katharina d. Großen, einer der wohl bedeutendsten Herrscherfiguren Europas. Doch auch die vielen Deutschen, die am Vorabend zum Ersten Weltkrieg die Geschicke der Welt damals lenkten, werden beleuchtet. Und auch so manches Unbekanntes aus aller Welt gezeigt. Spannend, kurzweilig und vor allem positiv – die Eckartschrift ist ein reiner Lesegenuss!

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Eckartschrift 236: Luxemburg. Der innere Konflikt und seine Auswirkungen auf das Großherzogtum.

Fred Duswald: Eckartschrift 236. 108 Seiten. Zahlreiche Bilder und Karten in Farbe. ISBN: 978-3-902350-73-2 Preis € 9,20 zuzüglich Porto

Luxemburg – das kleine Land im Herzen Europas mit seinen Burgen und Schlössern, Industriedenkmälern und Banken ist das letzte Land weltweit, das noch von echten Großherzögen regiert wird. Seit der Selbstentmachtung des Regenten 2009 wird es das zwar nur mehr scheinbar, andere Facetten seiner Identität konnte es aber durch die Höhen und Tiefen seiner wechselhaften Geschichte hindurch behalten, beziehungsweise wiedergewinnen.

Im Großherzogtum herrscht nicht nur eine Angst vor einem Identitätswandel des Landes, es herrscht ganz grundsätzlich eine Unsicherheit im Zusammenhang mit dem eigenen Volkstum. Das hat seine Gründe in der Herrschaftsschicht und deren jahrhundertealten Sehnsucht nach Frankreich, während das einfache Volk seiner mosel-fränkischen Herkunft verbunden blieb. Als Folge der verlorenen Kriege geriet die deutsche Art aber in arge Bedrängnis, man parlierte mehr und mehr Französisch und versuchte partout die regionale Mundart zur Staatssprache zu erheben, um jede Verbindung zur deutschen Geschichte zu kappen.

Obwohl das kleine Großherzogtum schon fast 150 Jahre über keinen wallonischen Landesteil mehr verfügt, blieb das Französische privilegierte Sprache der Obrigkeit. Die Luxemburger sind aber keine Franzosen, sondern Franken. Innerhalb dieses deutschen Volksstammes zur Untergruppe der Moselfranken gehörend, bedienen sich die Luxemburger der deutschen Sprache, des Hochdeutschen beim Lesen und Schreiben, der Mundart, wenn sie unter sich kommunizieren. In der Schule werden die Kinder jedoch dazu gedrängt das Französische als „dritte Muttersprache“ zu erlernen. So werden die jungen Luxemburger auf das Leben in einem Staat vorbereitet, der seine Bürger, obwohl sie keine Franzosen sind, mit Vorliebe auf Französisch regiert.
Doch bei der jungen Generation scheint das Deutsche aktuell wieder Oberwasser zu gewinnen. Die Jungen begreifen die deutsche Sprache nicht mehr als Sprache der „deutschen Besatzer“, wie irrigerweise ihre fränkischen Eltern und Großeltern, sondern als Abgrenzungsmöglichkeit zu der französischen „Migrantensprache“ . Denn: Mehr als 61 Prozent der Bewohner Luxemburgs haben einen Migrationshintergrund. Nur die Hälfte aller 602.000 Einwohner hat einen luxemburgischen Pass; insgesamt beherbergt Luxemburg Angehörige von etwa 170 Staaten. Bis zum Jahr 2050 könnte sich der Islam-Anteil im
Großherzogtum auf 7 bis 15 Prozent erhöhen.

So stellt Fred Duswald in der vorliegenden Eckartschrift nicht nur Land und Leute sowie die historischen Entwicklung vor, sondern analysiert auch das Spannungsfeld, in dem sich die Luxemburger bewegen, und die zum Teil erfreulich positiven Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit.

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Eckartschrift 235: Die Neue Rechte

Alexander Markovics: Die Neue Rechte. Eckartschrift 235, zahlreiche Farb-Abbildungen, 112 Seiten, ISBN 978-3-902350-72-5, € 9,20

Die Neue Rechte ist in aller Munde. Der Einzug rechtspopulistischer Parteien in die Parlamente, aber auch massive Protestbewegungen gegen Masseneinwanderung und Islamisierung sowie die zunehmende Rezeption von Konzepten der Neuen Rechten sorgt für ein wachsendes Interesse an dieser neuen Denkbewegung. Doch gleichzeitig herrscht große Verwirrung über diesen Begriff. Während die einen die Neue Rechte zu einer Ideologie von „Angstmachern“ erklären, missdeuten sie andere als „ideengeschichtliche Stagnation“.

Die vorliegende Schrift schafft Abhilfe – kurz und prägnant. Beginnend mit den Wurzeln der Neuen Rechten im Frankreich der Nachkriegszeit und seinen nationalrevolutionären Aktivisten erklärt sie ihre Entstehung 1968 noch vor der Neuen Linken als Antwort auf das Scheitern der Alten Rechten. Der Blick der Darstellung geht dabei über Frankreich nach Deutschland und Italien aber auch bis nach Russland und die USA, um ihre globale Wirkung zu erfassen.

Zentral für diese Denkrichtung ist ihre Kritik am Liberalismus als Hauptfeind aller Völker sowie ihre Absage an Kapitalismus und Globalisierung als Hauptursache von Masseneinwanderung und Islamisierung.

Neben einer Vorstellung zentraler Denker der Neuen Rechten wie Alain de Benoist, Alexander Dugin und Paul Gottfried werden dabei auch zentrale Konzepte neurechten Denkens wie der Ethnopluralismus und die Multipolare Welt erklärt. Neben den geistesgeschichtlichen Ahnen der Konservativen Revolution wie Carl Schmitt und Oswald Spengler werden dabei auch aktuelle Vertreter wie Benedikt Kaiser und Philip Stein, ebenso wie internationale Vertreter und Organisationen vorgestellt.

Auch aktuelle Entwicklungen wie die Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der USA, das Aufkommen der Identitären Bewegung der Alt-Right sowie die Flüchtlingskrise 2015 werden aus der Sicht ihrer Vertreter beleuchtet. Dabei werden auch zahlreiche Mythen um die Neue Rechte, wie ihre angebliche Angst vor dem Islam und eine behauptete Demokratiefeindlichkeit , kritisch analysiert und widerlegt.

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Eckartschrift 234: Deutsche und Franzosen

Menno Aden: Deutsche und Franzosen. Die deutsch-französische Befindlichkeit. Eckartschrift 234, zahlreiche Farb-Abbildungen, ISBN 978-3-902350-71-8, 40 Seiten

Der Titel des europäischen Hegemons war seit den Anfängen ihrer Staaten zwischen Deutschland und Frankreich hin und her gegangen. Heute sehen viele Deutschland als die Führungsmacht unseres Kontinents. Das war Deutschland die längste Zeit der abendländischen Geschichte, aber ab 1600 nicht mehr. Dann kam Frankreich an die Reihe. Dann wieder wir. Dann Frankreich, dann wieder wir. In den 200 Jahren seit der Leipziger Schlacht wechselte der Titel in immer kürzeren Abständen. Die überwölbende Herrschaft der USA seit ihrem Kriegseintritt 1917 bleibe hier ausgeklammert. Der Wettlauf der beiden Abkömmlinge des Frankenreiches um den ersten Platz in Europa dauert offenbar an. Er ist wie folgt nachzuzeichnen, um zu der für uns heute wichtigen Frage hinzuführen: Kann dieser für beide so anstrengende Wettlauf einmal beendet werden?

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Eckartschrift 233: Die Wolgadeutschen – zerstreut in alle Winde

Nina Paulsen: Die Wolgadeutschen – zerstreut in alle Winde. Eckartschrift 233, zahlreiche Farb-Abbildungen, 112 Seiten, ISBN 978-3-902350-70-1, € 9,20

Wie sind die Wolgadeutschen, „zerstreut in alle Welt“? Der Titel bringt die ganze Spannweite der über 250-jährigen Geschichte der Wolgadeutschen – einer deutschen Minderheit im Russischen Reich und der späteren Sowjetunion, die sich im Zuge der Auswanderung aus Deutschland (überwiegend aus Rheinhessen und der Pfalz, aber auch aus Württemberg, Baden, dem Elsass und Franken) im 18. Jahrhundert rechts und links der unteren Wolga in geschlossenen Siedlungen niederließen. Die Wolgadeutschen, so seitdem die Bezeichnung, haben ihre deutschen Mundarten, ihre Kultur, ihre Traditionen und den Glauben der Vorfahren jahrzehntelang aufrechterhalten.
Einst von den russischen Zarin Katharina II. gerufen und mit Privilegien bedacht, die in den Jahrzehnten danach Schritt für Schritt aufgehoben wurden; zwischendurch auf der Suche nach neuen Wahlheimaten in Nord- und Südamerika aufgebrochen; im Russischen Reich und der späteren Sowjetunion verdächtigt und verfolgt, aber innerhalb einer Autonomie im Wolgagebiet immerhin toleriert; nach dem Ausbruch des deutsch-sowjetischen Krieges 1941 pauschal angeklagt, massenweise nach Sibirien und Kasachstan deportiert und ausgebeutet; zuletzt mehrheitlich wieder in das Land der Vorfahren zurückgekehrt.
2018 jährt sich der Gründungstag der wolgadeutschen Autonomie zum 100. Mal, das Jahr 2019 markiert 95 Jahre seit der Gründung der Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik (ASSR) der Wolgadeutschen in der ehemaligen Sowjetunion. Für viele Wolgadeutsche der älteren Generation, aber auch für ihre Nachkommen, ist die Faszination der Wolgaheimat und der Wolgadeutschen Republik, auch wenn sie dort über Jahre Schreckliches erleben mussten, ungebrochen geblieben. Bis heute.

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