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ÖLM-Reisen 2013: Reisen mit Freunden

In der neuen Reisesaison bietet die Österreichische Landsmannschaft allen Mitgliedern und Freunden wieder mehrere Reisen an, wie sie kein gewerblicher Reiseveranstalter führt. Das gilt bereits für die Ziele und besonders für die Begegnungen im Laufe der Reisen, und das alles nicht zu Lock-, sondern zu wettbewerbsfähigen Freundschaftspreisen!

Germanenfest in Eslarn: Pfingstmontag, 20.5.2013

An Rhein und Ruhr: 12. – 18.7. 2013

Auf nach Slowenien und ins Kanaltal: 30.8. – 1.9.2013

In die Heimat des Bauernbefreiers: 14. – 16.9.2013       

Beim ÖLM-Angebot handelt es sich um Qualitätsreisen und nicht um Werbefahrten. Die Teilnehmer werden bei keiner Reise zum Kauf überteuerter Produkte genötigt/verführt. Aber sie unterstützen mit jeder Reiseteilnahme die ÖLM und ihre Ziele.

Trotz der frühzeitigen Ausschreibung bitten wir um baldige unverbindliche Anmeldung (möglichst bis Ende Jänner 2013), da wir ein bestimmtes Kontingent an Hotelzimmern und diverse Führungen vorbestellen müssen. Rücktritte sind dafür bis sechzig Tage vor Reiseantritt – ohne Berechnung von Stornogebühren – möglich! Außerdem werden Frühbucher mit einer Eckartschrift ihrer Wahl belohnt, die bei Reiseantritt ausgefolgt wird.

Unsere moderaten Preise verstehen sich einschließlich Buskosten, Nächtigungen mit Halbpension und Reiseleitung, Führungen und Eintritten, wenn nicht anders angegeben. Wir sind mit den modernsten und sichersten Verkehrsmitteln unterwegs und nächtigen komfortabel in 3- und 4-Stern-Häusern.

Die Anmelder erhalten im Februar eine Buchungsbestätigung und werden dann um eine Anzahlung gebeten. Drei bis vier Wochen vor Reiseantritt senden wir das detaillierte, auf den Letztstand gebrachte Reiseprogramm und einen Zahlschein für den Restpreis.

Für Reisen, die in Wien beginnen, vermitteln wir auswärtigen Teilnehmern günstige Nächtigungsmöglichkeiten in der Bundeshauptstadt.

Bereichsleiter ÖLM-Reisen: Ing. Franz Schachinger

Anfragen telefonisch unter 01/408 22 73, elektronisch an ÖLM-Reisen oder postalisch an die ÖLM, Fuhrmannsgasse 18 a, 1080 Wien.

 

„Germanenfest“ am Pfingstmontag, 20. Mai 2013

Die erste Reise ist als Familienausflug mit Kindern gedacht, der uns das Alltagsleben der Bevölkerung unseres Raumes im zweiten und dritten Jahrhundert in Form eines „Germanenfestes“ im Freilichtmuseum in Elsarn im Strassertal, NÖ, näherbringt. Die Anlage wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien und dem Botanischen Institut der Universität für Bodenkultur errichtet. Das Glanzstück des Erlebnis- und Freizeitparks ist das Wohnstallhaus, gestaltet nach einem Grundriß, der bei Grabungen in Bernhardsthal, NÖ, freigelegt wurde. Es gibt u. a. ein Backofenhaus und einen Getreidespeicher, eine Web- und Textilwerkstätte, ein Beinschnitzatelier und eine Glashütte, ja sogar eine Schmiede mit Rennofen zur Roheisengewinnung mit Holzkohle. Und das alles ist einzig bei den wenigen dortigen „Germanenfesten“ in Betrieb. Rund fünfzig Mitwirkende treten hier in germanischer Kleidung auf und führen Tänze und Waffenübungen vor.

Fahrpreis: € 20,-/Person exklusive Eintritt und Verpflegung.

 

An Rhein und Ruhr – 12. bis 18. Juli 2013

Die Geschichte und Kultur, die Wirtschaft einst und jetzt im bedeutendsten Industriegebiet Europas, nämlich in Nordrhein-Westfalen sind das Ziel unserer Juli-Reise. Hier erbringen 3,5 % der EU-Bevölkerung 10 % (!) der EU-Wirtschaftsleistung, heute ohne rauchende Schlote in teils malerischer Landschaft neben wertvollsten Kulturdenkmälern.

1.Tag: Abfahrt mit modernstem Komfortbus in Wien, Zusteigemöglichkeit an der Autobahn bis Regensburg. Hier besichtigen wir das fürstliche Thurn und Taxis´sche Schloß St. Emmeran und fahren dann weiter ins romantische Rüdesheim am Rhein, schlendern durch den reizenden Fremdenverkehrsort und kosten den köstlichen Rheinwein im Rahmen eines musikalischen Abends in der weltberühmten Drosselgasse.

Burg Ehrenfels

2.Tag: Der beginnt mit einer kurzen Fahrt zum Germania-Monument, das zum Gedenken an die Reichsgründung 1871 hoch über Rüdesheim erbaut wurde; von hier aus genießen wir einen herrlichen Blick über das weite Rheintal. Dann besteigen wir in Rüdesheim das Schiff und fahren durch den schönsten Teil des Rheintales, vorbei an vielen Burgen wie Ehrenfels und Rheinstein, Stahleck und Kaub, Katz und Maus, vorbei an mehreren Rheininseln und berühmten Weinorten wie Bacharach, vorbei am sagenumwobenen Loreleyfelsen bis St. Goarshausen. Weiter geht es mit dem Bus durch das noch immer mächtige Rheintal bis Koblenz zur Besichtigung vor allem des 1993 wieder hergestellten Kaiser-Wilhelm-Denkmals an der Moselmündung. Wir kommen rechtzeitig zur Stadt- und Dombesichtigung nach Köln. Wer will, kann an diesem Abend am Rheinufer die jährlich stattfindende und überaus beeindruckende Feuerwerksveranstaltung „Rhein in Flammen“ miterleben.

3.Tag: Nun sehen wir, wie heute Bergbau betrieben wird, konkret der Braunkohletagbergbau mit Maschinen, die bis zu 100 m hoch (!), 225 m lang (!) und 13 t schwer sind. Sie fressen sich durch die Landschaft, schlucken ganze Dörfer, die hinterher wieder neu aufgebaut werden.

Es folgt ein Abstecher in die Kaiserkrönungsstadt Aachen und in das angrenzende Holland zum Besuch einer deutschen Volksgruppe.

4.Tag: Bei dieser Reise mit Freunden steht die Besichtigung eines modernen

Industriebetriebes auf dem Programm, wie sie Einzelreisende nie zu sehen bekommen. Geplant ist der Besuch eines weltberühmten Chemiekonzerns, bevor

Zeche Zollverein

wir weiterfahren in die Hauptstadt von NRW, nach Düsseldorf. Die mondäne Rheinmetropole glänzt mit der Königsallee, einer breiten Uferpromenade wie vor 100 Jahren (die Hauptverkehrsader B 1 wurde unter die Erde verbannt) und einer sehenswerten Altstadt mit Rathaus, Schloßturm, Pegeluhr usw.

Eine kurze Fahrt führt zur nächsten Station, zur Ruhrmetropole Essen. Hier besichtigen wir die Krupp-Villa, die vorbildliche Arbeitersiedlung auf der Margarethenhöhe und die Zeche Zollverein. Letztere war eines der größten Steinkohlebergwerke. Es wurde 1986 geschlossen und zum bedeutendsten Bergbaumuseum umgewandelt.

5.Tag: Wir starten mit der Besichtigung des Schiffshebewerkes in Waltrop,

einer seit mehr als 100 Jahren aktiven und immer wieder erweiterten Anlage zur Belebung der Binnenschifffahrt, fahren weiter in die altehrwürdige Bischofs- und Universitätsstadt Münster, heute Europas Fahrradhauptstadt, und schließlich nach Kalkriese bei Osnabrück. Jüngste Ausgrabungen und reiche Funde deuten darauf hin, daß hier im Jahre 9 u. Z. die entscheidende Hermannschlacht stattgefunden hat.

6.Tag: An diesem Tag kann das Hermanndenkmal bei Detmold bestiegen werden,

wo man früher das Stalingrad der Römer vermutete. Auf der Rückfahrroute besichtigen wir die Bischofsstadt Fulda und nächtigen im mittelalterlichen Rothenburg ob der Tauber, dessen Zauber nach wie vor Jung und Alt begeistert.

7.Tag: Am letzten Tag besuchen wir die geschichtsträchtige Frankenmetropole Nürnberg, legen in der Dreiflüssestadt Passau eine Pause ein und fahren dann durch das oberösterreichische Donautal heim nach Linz bzw. Wien.

Reiseleitung: Ing. Franz Schachinger.

Preis/Person im DZ mit HP: € 1.100,-; EZZ: € 193,-; Anzahlung: € 250,-.

 

Auf nach Slowenien und ins Kanaltal – 30. August bis 1. September 2013

Diese hochinteressante Reise führt von Wien über Graz in die Untersteiermark nach Marburg, Pettau, Cilli, Laibach, in die deutsche Sprachinsel Gottschee und letztlich nach Karfreit und ins Kanaltal.

Marburg an der Drau / Maribor

1.Tag: Marburg, Kulturhauptstadt Europas 2012, zweitgrößte Stadt des jungen Slowenenstaates, bietet mit seinem mittelalterlichen Kern und der typischen k.u.k.-Architektur einen idyllischen Anblick. Wir spazieren von der alten Burg am Freiheitsplatz zum 800jährigen Dom, durch die Gäßchen der Altstadt zum Rathausplatz, wo nach dem 1. WK der berüchtigte „Blutsonntag“ stattgefunden hat. Vom malerischen Drauufer mit dem Wasserturm vorbei an der Uraltrebe geht es zum Empfang beim deutschsprachigen „Kulturverein Frauen Brücken“. Hier wird uns ein Einblick in die reiche Geschichte der Stadt geboten. Die nächste Station ist Pettau/Ptuj mit seiner herrlichen Silhouette, dem hochaufragenden Schloß mit prächtigen Renaissancearkaden und schönem Blick auf die Altstadt mit Stadtturm, Rathaus, Kirchen und vielen Bürgerhäusern mit noch erhaltenen deutschen Aufschriften. Zum Schluß folgt ein Spaziergang durch Cilli/Celje, wo wir im Deutschen Haus vom deutschen Kulturverein Cilli begrüßt werden.

2.Tag: Hier besichtigen wir zunächst Laibach mit Dom, Franziskanerkirche, Dreibrückenanlage sowie Obstmarkt und fahren dann weiter in die Gottschee. Dort wird die Reisegruppe vom Kulturverein in Krapflern empfangen und gelangt auch zur Gedenkstätte in den Hornwald. Am Abend bietet Laibach Gelegenheit zum Bummeln.

3.Tag: Am letzten Tag fahren wir durch das wunderschöne Isonzo-Tal und besichtigen das sehenswerte Museum in Karfreit, das dem Kriegsgeschehen dieses Raumes im 1. WK gewidmet ist. Über den Predilpaß geht es dann ins Kanaltal. In der Stadt Tarvis machen wir Bekanntschaft mit den Kanaltalern, ehe die Heimreise über Klagenfurt und Graz nach Wien angetreten wird.

Reiseleitung: Dr. Bruno Burchhart.

Preis/Person im DZ mit HP: € 320,-; EZZ: € 27,-; Anzahlung: € 50,-.

 

In die Heimat des Bauernbefreiers – 14. bis 16. September 2013

Mit der Aufhebung der Untertänigkeit, die der Burschenschafter und damals jüngste Reichstagsabgeordnete Hans Kudlich im Zuge

Kudlich-Warte

der Revolution 1848 erreichte, wurden die Bauern wieder Eigentümer ihres Grund und Bodens. Aus Dankbarkeit errichteten sie ihm in seinem Heimatort 1913 ein großartiges Denkmal, die Kudlich-Warte in Lobenstein, heute Uvalno in Nordtschechien. An die Eröffnung des Bauwerks vor 100 Jahren wird der „Freundeskreis Bauernbefreier Hans Kudlich“ mit einer Jubiläumsveranstaltung erinnern, zu der die ÖLM zusammen mit anderen Verbänden eine Busfahrt mit nachstehendem Programm plant.

1.Tag: Die Busfahrt startet in Kärnten. Zusteigemöglichkeiten entlang der A 2, zumindest in Graz und Wien. Als erstes wird Nikolsburg/Mikulov auf Grund seiner wechselhaften Geschichte besichtigt. Dann geht es weiter nach Olmütz/Olomouc, wohin der Kaiserliche Hof 1848 floh. Hier trat Ferdinand I. die Regierung an den erst 18 Jahre alten Kaiser Franz Josef I. ab. Die Altstadt gilt als Stadtdenkmalschutzreservat. Sehenswert: das Mährische Theater, der gotische Wenzelsdom, die Pestsäule usw. Genächtigt wird in Sternberg/Sumperk, einer einst fast rein deutschen Stadt, in der es 1919 bei den Demonstrationen für den Verbleib des Sudetenlandes bei Österreich viele Todesopfer gab.

2.Tag: Weiterfahrt nach Lobenstein zur Besichtigung der Kudlich-Warte und des Mausoleums, des Kudlich-Familiengrabes und des Gedenkraumes im Geburtshaus Kudlichs sowie zur Teilnahme an der Festveranstaltung am Tag der Österreicher anläßlich der Eröffnung der Kudlich-Warte vor 100 Jahren. Auf der Rückfahrt steht ein Halt in Troppau/Opava auf dem Programm, in dem einst der deutsche Orden ansässig war und viele Spuren hinterließ. Die nächste Station ist Kremsier/Kromeriz, wohin 1848 der österreichische Reichstag verlegt worden war. Hier wurde eine neue föderative Verfassung ausgearbeitet, die aber vom Ministerpräsidenten Felix Fürst zu Schwarzenberg und vom Kaiser ignoriert wurde. Sie führten stattdessen die aufoktroyierte Märzverfassung ein und lösten 1849 mit militärischer Unterstützung den Reichstag auf.

3.Tag: Nun wird Brünn besichtigt, das in jüngster Geschichte durch den Brünner Todesmarsch traurige Berühmtheit erlangte. Hier wirkte Gregor Mendel (1822 – 1884), ein Bauernsohn, der sein Studium wegen „bitterer Nahrungssorgen“ abbrechen mußte, ins Kloster ging und hier die Gesetzmäßigkeiten der Vererbung entdeckte. Brünn wartet mit vielen Sehenswürdigkeiten auf: Festung, Abtei St. Thomas, Deutsches Theater, heute Mahen-Theater, Gregor Mendel-Denkmal usw.

2-Tagesreise ab Wien

Den Bus ab St. Veit an der Glan werden die ÖLM-Landesgruppe Kärnten und der dortige Freundeskreis des Bauernbefreiers auslasten, sodaß am Wochenende am 14. und 15. September auch ein zusätzlicher Bus ab Wien geführt werden kann.

Geplante Abfahrt in Wien: 7,30 h beim Westbahnhof, um auch Reiseteilnehmer aus OÖ, NÖ und Burgenland mitnehmen zu können. Bei der 2-Tagesreise werden am ersten Tag Nikolsburg, Brünn (Wirkungsstätte Gregor Mendels) und Olmütz besichtigt, wohin der Kaiserliche Hof 1848 floh. Am Abend ist ein erstes Zusammentreffen mit der Reisegruppe aus Kärnten bei Angehörigen der deutschen Volksgruppe vorgesehen. Am zweiten Tag: Weiterfahrt nach Lobenstein/Uvalno (Besichtigung des Gedenkraumes im Geburtshaus des Bauernbefreiers und des Kudlich-Familiengrabes sowie Teilnahme am Österreich-Tag der Jubiläumsveranstaltung anläßlich der Eröffnung der Kudlich-Warte vor 100 Jahren). Rückfahrt nach Wien mit Besichtigung Kremsiers, wohin 1848 der österreichische Reichstag verlegt wurde.

Der Reisepreis seht noch nicht endgültig fest.

Reiseleitung: Dr. Karl Katary und Dr. Martin Hobek.