Anton Tafferner: Die Donauschwaben. Eckartschrift 51, 80 + 8 Seiten, 1 Kartenskizze

Die Donauschwaben sind eine Einheit trotz der verschiedenstaatlichen Aufteilung nach dem Ersten Weltkrieg. „Zwischen Eugenius und Josephus“ hieß eine rühmliche Romandreiheit des Banater Schwaben Adam Müller-Guttenbrunn. Sie begann im Jahre 1913 mit dem „Großen Schwabenzug“. Die weiteren Bände erschienen in den Jahren des Ersten Weltkrieges. Vierzig Jahre später gehörte dieser Raum der Geschichte an. Der große Treck führte wieder und unter beachtlichen Opfern nach Österreich und Süddeutschland zurück. Was geblieben ist, ist die Sehnsucht und der Stolz auf die in zwei Jahrhunderten erbrachte Leistung. Nach der verheerenden Türkenzeit waren blühende Lebensräume entstanden. Die Donauschwaben haben sich als Pioniere bis in die unheilvolle deutsche Gegenwart bewährt. Eine Ruhmesleistung deutsch-österreichischer Aufbauarbeit im Süd­osten, die nicht vergessen werden darf.