Monat: März 2014

Eckartschrift 214: Baudenkmäler der Siebenbürger Sachsen

TitelMichael Kroner: Baudenkmäler der Siebenbürger Sachsen. Zeugnisse eines jahrhundertealten Kulturerbes. Eckartschrift 214, 112 Seiten, viele Bilder, € 8,80

Die Siebenbürger Sachsen gehören zu den ältesten auslandsdeutschen Volksgruppen. Ihre Vorfahren sind im 12. Jahrhundert in Siebenbürgen angesiedelt worden; sie haben die Errungenschaften des deutschen Mutterlandes auf wirtschaftlichem und geistig-kulturellem Gebiet weitergeführt und wurden dadurch zu den wichtigsten Trägern abendländischer Lebensformen in Südosteuropa. Sie waren in Wirtschaft und Kultur bis zu ihrer Enteignung, Verfolgung und Diskriminierung durch das kommunistische Regime führend und haben ein beachtliches Kulturerbe geschaffen: Das sind nach deutscher Überlieferung errichtete Städte und Dörfer; dort reihen sich an der Straße die bunten Häuserfassaden und gewölbten Tore, hinter denen sich im Hof die Wirtschaftsgebäude und Stallungen erstrecken. Die hervorragendsten Baudenkmäler der sächsischen Dörfer sind aber die Kirchenburgen, die es in jeder Ortschaft gab oder noch gibt und die weltbekannt sind. Von den etwa 150 erhaltenen Kirchenburgen sind sieben in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen worden.

Die siebenbürgisch-sächsischen Städte bewahren an historischen Kultur- und Baudenkmälern bis heute das alte Altstadtbild mit Marktplatz und Straßen, Teilen der Ringmauern und Wehrtürmen, Patrizier-, Bürger- und Rathäusern, Verkaufsständen mit Arkaden, vor allem aber eindrucksvollen gotischen Stadtpfarrkirchen. Die am besten erhaltene mittelalterliche Stadt ist Schässburg, das auch in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde.

Da der größte Teil der Siebenbürger Sachsen nach dem Zweiten Weltkrieg als Folge kommunistischer Unterdrückung und Assimilierungsgefahr die Heimat verlassen musste, sind deren verwaisten Baudenkmäler vom Untergang bedroht. Hier schlägt Michael Kroner Maßnahmen vor, die auch den Nichtdeutschen eine Identifizierung mit dem übernommenen Kulturerbe ermöglichen, um es zu bewahren.

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