Monat: Oktober 2009

Eckartschrift 60: Deutsche Weihnachten zwischen Ost und Süd

Heinrich Zillich: Deutsche Weihnachten zwischen Ost und Süd. Besinnliche Gedichte und Erzählungen zur Weihnachtszeit. Eckartschrift 60, 54 Seiten, brosch.

Weihnächten als das innigste der Familienfeste ist seit langem in den Sog unterschiedlicher Betriebsamkeit geraten. In den Herzen der Menschen herrscht Sehnsucht nach dieser verlorenen Innigkeit und es werden besinnlich aus der Vergangenheit jene Erlebnisse her­aufbeschworen, die einst dieses Fest verschönt haben. Darin liegt aber auch Vorbildlichkeit.

Der siebenbürgische Dichter Heinrich Zillich hat als Lebenswanderer zwischen dem deutschen Südostraum und Süddeutschland diese Feste erlebt und gibt ihre Ursprünglichkeit erzählerisch wieder.

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Eckartschrift 59: Österreichs deutsches Bekenntnis

Österreichs deutsches Bekenntnis. Zeugnisse von der Babenbergerzeit bis zur Gegenwart. Eckartschrift 59, 54 Seiten, brosch.

Österreich feiert 1976 die Tatsache, dass vor tausend Jahren dem fränkischen Geschlecht der Babenberger die Ostmark des Reiches verliehen wurde, ein Ereignis, das ein Jahrtausend deutscher, Geschichte Österreichs eingeleitet hat.

Gesammelt findet man in der Eckartschrift, einer Neuauflage der vergriffenen Eckartschrift 4, Zeugnisse österreichischer Herrscherpersönlichkeiten, Staatsdenker, Politiker und Feldherren, aber auch Dichter, Künstler und schließlich noch Inschriften, die den deutschen Charakter Österreichs eindeutig belegen. Der Bogen spannt sich von Walther von der Vogelweide über Maria Theresia, Erzherzog Karl, Staatskanzler Metternich, die Bundeskanzler Dollfuß und Schuschnigg, Mozart, Grillparzer, Stifter und Wildgans bis zu den österreichischen Politikern Gorbach und Pittermann und dem Bundespräsidenten Kirchschläger. Das Bekenntnis zur deutschen Volks- und Kulturgemeinschaft schließt ja das Bekenntnis zum österreichischen Staat nicht aus. Ein Volk kann in vielen Staaten leben.

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Eckartschrift 58: Unser Turnen

Werner Pfannhauser: Unser Turnen. Der Österreichischer Turnerbund. Eckartschrift 58, 63 Seiten, brosch.

Das fünfte österreichische Bundesturnfest 1976 war Anlass für die Herausgabe der Eckartschrift, in der nicht nur der Standort, der sich auf Jahn berufenden Turnbewegung in Österreich bestimmt und deren stolze Leistungen seit 1945 aufgezeigt werden, sondern in kurzen Zügen auch Sinn und Zweck des ganzheitlichen Seele, Geist und Körper erfassenden Turnens erläutert und der Wert und die Wichtigkeit des Turnens für die allgemeine Volksgesundheit und die geistig-seelische Entfaltung unseres Volkes dargelegt.

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Eckartschrift 57: Die Deutsch-Balten

Erik Thomson: Die Deutsch-Balten. Baltisches Volkstum im Vorfeld Europas. Eckartschrift 57, 58 Seiten + 5 Seiten mit aktuellen Nachrichten zum Thema, brosch.

Unter Baltikum versteht man bisweilen etwas anderes als unter dem Begriff der Baltischen Staaten, heißt ja auch die Ostsee auf Russisch die Baltische See. Man rechnet seit einiger Zeit auch die Litauer den baltischen Völkern zu, weil diese mit den Esten und Letten an der Ostsee leben und später von der Sowjetunion einverleibt waren. Da die Entwicklung Litauens und der Litauendeutschen eine ganz andere war, geht es in dieser Schrift um das Raumschicksal Estlands und Lettlands von den Tagen der Hanse bis in die 1970er Jahre. Die Deutsch-Balten hatten hohen Anteil an der russischen und der deutschen Kultur. Heute haben sie ihre wertvollen Erfahrungen in der Bundesrepublik Deutschland eingebracht. Es war ein abenteuerlicher Schicksalsweg, der von den Beteiligten tapfer gemeistert worden ist.

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Eckartschrift 56: Völker und Zeiten

Robert Müller-Sternberg: Völker und Zeiten. Eckartschrift 56, 74 Seiten. € 2,30

„Zeugnisse deutscher Dichter“ nennt sich im Untertitel die Eckartschrift. Sie stammt vom Studienleiter der Ostakademie in Lüneburg und enthält vier geistvolle Einzelstudien zu vier Dichterpersönlichkeiten des vorigen Jahrhunderts, die sieh mit dem deutschen Nahverhältnis zu unseren östlichen Nachbarn eingehend beschäftigt haben.

„Herder in Riga“. Hier wird gezeigt, wie dem ostpreußischen Theologen und Dichter seine Ostkenntnisse zugekommen sind. „Eichendorff in Danzig und Königsberg“ zeigt den schlesischen Dichter, der bisher in Breslau und Wien geformt wurde, beruflich an der Ostsee tätig und in ähnlicher Weise wie in Schlesien mit dem Zeitgeist und der andersartigen Nachbarschaft konfrontiert. „Franz Grillparzer und die Ostvölker“ analysiert das Denken des größten österreichischen Dichters in seinem Verhältnis zu den nichtdeutschen Nachbarn, das immer wieder im Schaffen des Dichters Gestalt gewonnen hat. „Adalbert Stifter als Kulturpolitiker“. Hier betrachtet der Dichter des Witiko als hauptberuflicher Pädagoge den mit dem Jahre 1848 gegebenen Aufbruch des Nationalismus mit jener Sorge, die durch die späteren Ereignisse vollauf gerechtfertigt wird.

Ein wohl gewählter Zirkelschlag, der den Norden mit dem Süden in seinen besten Zeitdenkern verbindet und den Geist wahrer Humanität sichtbar werden läßt.

Bestellen: info@oelm.at

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