Die Österreichische Landsmannschaft


„Bei aller Hochschätzung der eigenen Art ist heute, insbesondere bei der jüngeren Generation, ein wachsendes Verständnis für das Wesen und die Werte des Nachbarn zu verzeichnen. Nur auf diesem Weg werden wir zur Verwirklichung einer wahren europäischen Völkerfamilie gelangen und damit auch den besten österreichischen Traditionen gerecht werden.“ (Dr. Rudolf Kirchschläger in seinem Grusswort anlässlich des Vereinsjubiläums 1980)

Die Österreichische Landsmannschaft unterstützt humanitäre Projekte und fördert die deutschen Volksgruppen in Europa bei der Erhaltung der uns gemeinsamen Sprache und Kultur.

Der Verein arbeitet im Sinne des Deutschen Schulvereins, der vor über 130 Jahren – gefördert durch Victor Adler, Engelbert Pernerstorfer, Karl Lueger, Peter Rosegger, Johannes Brahms, Bertha von Suttner, Johann Strauß, Felix Dahn und viele andere – gegründet worden war.

Wesentlichstes Schulvereinsziel war und ist es, durch Kulturpflege, Unterricht in der Muttersprache und Kontakte mit Österreich die „Kinder vor dem Verlust ihres Volkstums zu schützen“ (Bundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger zur 100-Jahr-Feier). Gleichzeitig wird damit ein wesentlicher Beitrag zur Völkerverständigung geleistet.

Die Österreichische Landsmannschaft wirkt seit ihrer Gründung für den Erhalt deutscher Kultur, wo sie bedrängt ist.

Unabhängig von parteipolitischen oder konfessionellen Interessen vereint die Landsmannschaft viele Mitstreiter im Sinne der Stärkung von Kultur, Bildung,  Naturverbundenheit, Gesundheit, Familien- und Gemeinsinn. Bildung, Heimatkunde und Umweltschutz sind uns besondere Anliegen.

Neueste Eckartschrift: Der Dreißigjährige Krieg


Mario Kandil: Der Dreißigjährige Krieg 1618-1848. Deutschland als Schlachtfeld fremder Mächte. Eckartschrift 232, zahlreiche Farb-Abbildungen, 116 Seiten, € 9,20

Deutschland war in der Vergangenheit oft (und ist in der Gegenwart immer noch) Spielball ausländischer Interessen, nicht selbstbestimmt, sondern von Fremden dominiert. Dies wurde auf besonders grausame Art und Weise im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) spürbar. Ihm kommt in der Geschichte des Abendlandes weit mehr als anderen Epochen eine in der Tat immerwährende Aktualität zu. Nicht nur für die gesamte Entwicklung Europas, sondern auch und speziell für Deutschland bildet er einen mehr als traurigen Markstein. Es sank nämlich in ihm zu einem Schlachtfeld fremder Mächte herab, und eine Hauptursache dafür waren ebenso seine territoriale Zersplitterung wie seine politische und religiöse Uneinigkeit. Diese war trotz des Augsburger Religionsfriedens von 1555, der die politischen Kämpfe der Reformation zu einem Abschluß gebracht hatte, bestehen geblieben.

Die vorliegende Eckartschrift zeigt in oftmals beklemmender Manier Parallelen zu heutigen Zuständen auf und macht dem Leser eines klar: Wenn Deutschland uneins ist und lieber sich selber zerfleischt, als seine eigene Interessen zu verfolgen, liefert es sich dem bedenkenlos egoistisch handelnden Ausland selbst als Sklave und Wirtstier aus. Solange dies hierzulande nicht von breiten Schichten des Volkes erkannt wird und solange keine Politik zugunsten deutscher Interessen stattfindet, wird die Rolle Deutschlands immer nur die eines von Fremden bestimmten Objekts bleiben.

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Eckartschrift 231: Der Umsturz 1918 und seine Folgen


Wilhelm Brauneder: Der Umsturz 1918 und seine Folgen. Eckartschrift 231, zahlreiche Farb-Abbildungen, 112 Seiten, € 9,20

Im Herbst 1918 zeichnet sich die Niederlage der Mittelmächte ab. US-Präsident Woodrow Wilson hatte bereits im Jänner 1918 die Grundsätze für eine Friedensordnung nach dem Weltkrieg („Vierzehn Punkte“) verkündet; er forderte u.a. die Selbstbestimmung und autonome Entwicklung für die Völker der Donaumonarchie. In der Österreichisch-Ungarischen Monarchie kommt es im Oktober 1918 zur Auflösung; Kaiser Karl I. kündigt in seinem „Völkermanifest“ zu spät die Neustrukturierung der Monarchie an; am 28. Oktober wird in Prag die „Tschechoslowakische Republik“ ausgerufen, am 29. der „Nationalstaat der Slowenen, Kroaten und Serben“ (SHS); am 31. verlässt Ungarn die Doppelmonarchie.

Die Gründung des Staates Deutschösterreich, seine innenpolitische Entwicklung mit dem Ringen um eine neue Verfassung, den Parteienhader, das endlich erreichte allgemeine Wahlrecht und den Staatsvertrag in St. Germain mit den Gebietsverlusten und Namensproblemen schildert der Verfassungshistoriker Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Brauneder verständlich und übersichtlich; er scheut sich nicht, heikle Themen anzusprechen, die sonst allzu großzügig verschwiegen werden.

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Eckartschrift 230: Ruf der Geschichte


Georg Immanuel Nagel: Ruf der Geschichte. Zur Erneuerung von Österreichs Identität. Eckartschrift 230, zahlreiche Farb-Abbildungen, 112 Seiten, ISBN: 978-3-902350-67-1, € 9,20

Die Nachkriegsordnung in Westeuropa galt lange Zeit als unerschütterlich.

Nach dem Fall des Ostblocks schien der westliche Weg für das Abendland als unausweichliches und ewig fortzuführendes Schicksal. Doch die politischen und demographischen Verwerfungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass dies ein Irrtum war. Unser Kulturkreis befindet sich in Bewegung, und immer mehr kommt es zu einschneidenden Bruchlinien in der Gesellschaft. Nun müssen Entscheidungen von großer Tragweite gefällt werden. Viele alte Konflikte und ideologische Debatten sind noch lange nicht vorüber, sondern gehen jetzt erst richtig los. Immer lauter wird heute die verdrängte Frage nach unserer Identität. Welchen Weg wird Österreich an dieser Weggabelung der Geschichte einschlagen?

Der Brennpunkt der in diesem Werk dargelegten Betrachtungen liegt auf der Zeit ab dem Umsturz von 1918 bis zur Gegenwart. Dies kann man als den „hundertjährigen Kampf um Österreich“ bezeichnen, denn das Ende der Monarchie bedeutete einen seitdem fast ungebrochenen Siegeszug des Liberalismus, der nach wie vor ohne Halt vieles zersetzt, umdeutet und schlichtweg auslöscht, was uns auszeichnet und einst groß gemacht hat.

Der Verfasser behandelt u.a. die Frage nach der „Österreichischen Nation“, wie sehr das Eigene durch das Fremde bestimmt wird, spricht unsere Wurzeln an, auf denen seit 1000 Jahren Österreich aufbaut. Dass Österreich einerseits einen wichtiger Teil Europas sowie auch der deutschen Kulturgemeinschaft darstellt, steht für Georg I. Nagel außer Frage. Seine Visionen einer Dritten Republik sehen v.a. eine „Wahre Gemeinschaft“ statt einen „Multikulti-Sozialstaat“, eine mit selbstbewußten Bürgern und einer eigenständigen Wirtschaft.

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Treffpunkt Kultur im Schulvereinshaus


März 2018
Mo., 5. März 16:00 Uhr Stammtisch für Kultur und Politik
Mi., 14. März 18:30 Uhr Landsmannschaftlicher Sangesabend in fröhlicher Runde
Mi., 28. März 19:00 Uhr Dr. Christian Donninger „Bitcoin – Blase oder gutes Geld? Was steckt dahinter?“

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